Kann Ihr Handy Krebs verursachen?

Wissenschaftler sehen eindeutigen Zusammenhang
"Kann Ihr Handy Krebs verursachen? Wissenschaftler leiten einen eindeutigen Zusammenhang aus Rattenversuchen ab." Unter diesem Titel veröffentlichte die Zeitschrift News & Observer aus Raleigh, New Carolina, USA, am 20.03.2018 einen Bericht über ein Wissenschafts-Symposium im Research Triangle Park zu den Ergebnissen der NTP-Studie.

An dem Symposium nahmen auch die Wissenschaftler Ronald Melnick und John Bucher teil, die führend bei der Planung und Durchführung NTP-Studie (1) waren. Sie ist die bisher größte Studie zum Zusammenhang Handys und Krebs. Die Industrie versucht derzeit weltweit, die Ergebnisse der Studie anzuzweifeln und zu relativieren. Das wurde zunächst auch auf dem Symposium versucht, wie der News&Observer berichtet. Doch die dreitägige Diskussion führte zu einer klaren Positionierung: "Handy-Hochfrequenzwellen können entscheidend mit Krebs bei Ratten in Verbindung gebracht werden, so ein nationales Wissenschaftsforum, das sich  am Mittwoch im Research Triangle Park traf. Der Befund der Wissenschaftler stellt in einer großen US-Studie den bisher deutlich­sten Zusammenhang des Handy-Risikos für den Menschen her."(2) Es wurde sogar festgestellt, "dass die Daten überzeugender sind und ein größeres Risiko anzeigen, als ursprünglich angenommen."  

Ronald Melnick, der das Studiendesign der NTP-Studie entwarf, sagte, dass deren Ergebnisse "zu einer Reduzierung der Expositionsgrenzwerte führen" müssten und die Gesundheitsrisiken, die auf dem Symposium anerkannt wurden, Beamte und Tele­kommunikationskonzerne zwingen sollten, "die Verwendung einiger dieser hochfrequenten Geräte für Kinder nicht zu vermarkten". Der Outreach-Direktor der California Brain Tumor Association, Kevin Mottus, erklärte in der Diskussion, "dass Mobiltelefone mit Asbest und Tabak vergleichbar seien und Warnhinweise tragen sollten". Vertreter von NGOs aus dem Gesundheitswesen wiesen auf dem Treffen darauf hin, dass das Expositionsniveau, dem die Ratten über zwei Jahre ausgesetzt waren, mit einer lebenslangen Exposition für einen Menschen vergleichbar sei. Damit traten sie dem Argument der Industrie, das Expositionsniveau können nicht mit normaler Nutzung verglichen werden, entgegen.

Die Telekommunikationsindustrie war auf dem Treffen nicht anwesend, nahm aber per E-Mail Stellung und beteuerte wie üblich, "dass die wissenschaftlichen Erkenntnisse kein bekanntes Gesundheitsrisiko aufgrund der von Mobiltelefonen emittierten HF-Energie aufweisen.“

Dagegen erklärte die Epidemiologin und Autorin Devra Davis, Präsidentin des Environmental Health Trust und Gastprofes­sorin für Medizin an der Hebräischen Universität in Israel, dass die  Schluss­folgerungen des Wissenschaftsgremiums auf dem Symposium die langjährigen Bedenken bestätigten: "Wir sind mitten in einem riesigen Expositionsexperiment an uns selbst."

 (1) The News & Observer ist eine amerikanische regionale Tageszeitung mit Sitz in Raleigh, North Carolina. Die Zeitung ist nach The Charlotte Observer das zweitgrößte im Staat. Sie wurde mit drei Pulitzer-Preisen ausgezeichnet, von denen der jüngste 1996 für eine Serie über die Gesundheits- und Umweltauswirkungen der boomenden Schweinebranche in North Carolina verliehen wurde.

(2) Alle Zitate aus dem Artikel, Originaltitel: Can your cellphone cause cancer? Scientists find definitive link in study of rats.
 


Die Wirkung der 10-Hz-Pulsation der elektromagnetischen Strahlungen von WLAN auf den Menschen.

Aus dem Vorwort

Welche biologische Wirkung hat die kontinuierliche 10 Hz-Pulsung der 2,45 GHz-WLAN-Technologie? Diese Frage wird im Review von Isabel Wilke „Biologische und pathologische Wirkungen der Strahlung von 2,45 GHz auf Zellen, Fruchtbarkeit, Gehirn und Verhalten" aufgeworfen, aber nicht abschließend behandelt. Es ist Standardwissen, zuletzt bestätigt durch das Andechser-Bunker-Experiment von 1968, dass die Frequenz von 10 Hz zur natürlichen Umwelt und zur Steuerung und Aufrechterhaltung vitaler Funktionen gehört.  Dr. Rütger Wever (Max-Planck-Institut für Verhaltensphysiologie, Seewiesen und Erling-Andechs) untersuchte die Wirkung der 10 Hz-Frequenz (im Bereich der Alphawellen 8-13 Hz, 5-100 Mikrovolt) auf den circardianen Rhythmus des Menschen und schreibt: „Mit dem Nachweis einer Wirkung von 10 Hz-Feldern auf die circadiane Periodik des Menschen ist zugleich die Frage einer möglichen Wirkung dieser Felder auf den Menschen überhaupt beantwortet. Auch für diese Frage ist die Frequenz von ca. 10 Hz interessant: Die besonders stabile αWellen-Komponente des Elektro-Enzephalogramms hat eine Frequenz von 10 Hz, ferner vibriert die gesamte Körperoberfläche von Warmblütern mechanisch mit einer Frequenz von etwa 10 Hz“.  

Was ist nun, wenn Lebewesen einer künstlich erzeugten 10 Hz-Frequenz wie bei WLAN ausgesetzt werden? Diese Frage richteten wir an Professor Karl Hecht, der durch seine Forschungen zur Stress-, Schlaf-, Chrono-, Umwelt- und  Weltraummedizin ein profunder Kenner der Studienlage sowohl in den ehemaligen Ostblockländern als auch im Westen ist. Prof. Hecht ist 94 Jahre alt, und immer noch schöpferisch aktiv. Er kennt die gesamte Geschichte dieser Erkenntnisse als wissenschaftlich tätiger Zeitzeuge. Prof Hecht stellt uns eine neue Ausarbeitung zur Verfügung, in der er wertvolles Wissen festhält. Sie vermittelt einen umfassendes Verständnis, welche bedeutende Rolle elektromagnetische Felder für das Leben spielen, und warum sie auch schädlich sein können. Wir behalten auch sein Lay-Out bei, weil wir diese Ausarbeitung als Dokument und Standardwerk begreifen. 
Prof. Hecht beantwortet in der Einleitung unsere Frage, welche Rolle die natürliche 10 Hz-Frequenz (Schumannwellen) und die 10 Hz-Frequenz von WLAN haben:  
"Kurz zusammengefasst lautet meine Antwort: Die Schumannwellen gewährleisten das Leben auf unserem Planeten, sie bestimmen tiefgreifend unser Gesundsein. Ohne Schumannwelle könnten wir nicht leben. Die 10-Hz-Pulsation der WLAN elektromagnetischen Strahlungen ist ein Impuls, aber keine Sinuswelle und sie stört alle Lebensprozesse, ist tiefgreifend gesundheitsschädlich, weil damit analog zum Schmerzgedächtnis ein WLANPulsations-Stressgedächtnis bei permanenter Langzeiteinwirkung ausgebildet werden kann. Das heißt, auch wenn WLAN abgeschaltet wird, ist dann der starke Stresseffekt gegenwärtig!"

Autor Prof. Karl Hecht.Deutschland
Herausgeber: diagnose:funk
Quelle: www.diagnose-funk.org
Veröffentlicht: 26.04.2018
auf EMF:data seit 26.04.2018
Publikation diagnose:funk